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Zukunft bauen, Erfolg sichern: ANZAG modernisiert Niederlassung Bremen

Ausbau der Lieferqualität für Apotheken durch innovative Technik / Hohe Bedeutung für flächendeckende Arzneimittelversorgung / ANZAG-Investition wichtig für Standort Bremen

Henry Meinert, Vertriebsleiter ANZAG Niederlassung Bremen, Andreas Simon, Architekt und Ressortleiter Bau und Betriebstechnik in der ANZAG-Zentrale in Frankfurt, Michael Mock, ANZAG-Vorstand Personal und Logistik und Michael Hube, Betriebsleiter ANZAG Niederlassung Bremen (v.l.n.r.) am OSR: Durch den neuen Kommissionierautomaten erhalten Apotheker in Nordwest-Deutschland die bestellten Arzneimittel künftig noch schneller.

Bremen, 10. April 2008 - Die Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG) investiert in moderne Kommissioniertechnik an ihrem Standort in Bremen. Die Niederlassung in der Hansestadt versorgt 400 Apotheken zuverlässig und schnell mit Arzneimitteln. Unter dem Motto „Zukunft bauen, Erfolg sichern“ stellte der Pharmagroßhändler auf der heutigen Presse­konferenz die Modernisierungsmaßnahmen vor. In seinem Grußwort hebt dabei der Bremer Wirtschaftssenator Ralf Nagel die Bedeutung für die Stadt und die gesamte Region hervor: „Die ANZAG sichert mit ihrer zukunftsweisenden Investition den Standort Bremen.“ Nicht nur die Qualität des Gewerbegebietes Bayernstraße mit seiner hervorragenden überregionalen Anbindung wird laut Nagel weiterhin gewährleistet, sondern zudem Arbeitsplätze gesichert.

Der pharmazeutische Großhandel ist als Drehscheibe zwischen den Apotheken und den Herstellern von Arzneimitteln unverzichtbar. „Wir sorgen dafür, dass die Arzneimittel in die Apotheke kommen und damit den Patienten und Verbraucher sicher, schnell und zuverlässig erreichen,“ erklärt Michael Mock, Vorstand der ANZAG. Um ihre Kunden künftig noch besser zu versorgen, investiert das Unternehmen in zwei neue Kommissionierautomaten. Während der zweijährigen Umbau­phase kommt es trotz umfangreicher Baumaßnahmen zu keinen wesentlichen Service- und Liefereinschränkungen.

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„Wir haben uns trotz des schwierigen Umfeldes des gesamten Apothekenmarktes dafür entschieden, weiter in unser Niederlassungsnetz zu investieren.“ ANZAG-Vorstand Michael Mock spielt während der Pressekonferenz anlässlich der Modernisierung in der Niederlassung Bremen auf die veränderten Rahmenbedingungen im Apothekenmarkt an. Ein Beispiel hierfür seien etwa die zunehmenden Direktlieferungen von Herstellern an die Apotheken, die die Mischkalkulation des Pharmagroßhandels gefährden. „Wenn immer mehr Arzneimittel am Großhandel vorbeigehen, gerät der Pharmagroßhandel in seiner Funktion als Vollversorger, der alle in Deutschland verfügbaren Medikamente anbietet, in Gefahr“, so Mock. Seine Funktion als Drehscheibe zwischen den 21.500 Apotheken und rund 1.500 Herstellern in Deutschland würde verschwinden.

Klare Entscheidung für Standort Bremen 

Umso mehr freute sich Wirtschaftsenator Ralf Nagel, dass sich der Vorstand der ANZAG zum Standort bekennt und gegen einen Neubau auf dem Land entschieden hat. „Der Umbau der Niederlassung Bremen stärkt den Wirtschaftsstandort. Die Investition wird sich langfristig auszahlen – für die ANZAG genauso wie für die Region“, erklärt Nagel in seinem Grußwort, da er seine persönliche Teilnahme kurzfristig absagen musste.

Die Entscheidung für Bremen kommt nicht von ungefähr. 135 von derzeit 147 Apotheken des Stadtgebietes Bremen beziehen ihre Arzneimittel von der ANZAG. Insgesamt erwirtschaftet die Niederlassung im Liefergebiet ungefähr 140 Millionen Euro. Davon entfällt fast die Hälfte auf das Land Bremen mit der Hansestadt und Bremerhaven. In Bremerhaven sind es 25 von 32 Apotheken, die beliefert werden, zwischen Ems und Elbe insgesamt ist es jede zweite. Aber nicht nur die wirtschaftlichen Zahlen haben die ANZAG dazu bewogen, am Standort Bremen festzuhalten. Es ist auch der besondere Kontakt zu den Apothekerinnen und Apothekern, der über die letzten Jahre entstanden ist. „Wir wollen unsere Kunden weiterhin intensiv betreuen“, sagt Mock, „neben der Versorgung mit Arzneimitteln unterstützen wir die selbstständigen Apotheker zusätzlich durch Schulungen im Bereich Marketing und Apothekenorganisation.“ Ein weiterer Grund für die umfang­reiche Modernisierung ist die Zunahme des Liefervolumens. Immer mehr Apotheken bestellen ihre Arzneimittel über die ANZAG. Derzeit sind dies 400 im gesamten Liefergebiet der Niederlassung Bremen. 

Verbesserungen für Apotheken

„Vom Anruf eines Apothekers bis zur Auslieferung des gewünschten Medikamentes vergehen nun weniger als 20 Minuten“, sagt Henry Meinert, Vertriebsleiter der Nieder­lassung Bremen. Diese enorme logistische Leistung ermöglicht der Einbau von zwei neuen Kommissionierautomaten, eine verbesserte Lagerführung und eine neue Software zur Lagersteuerung. „Die mit 0,1 Prozent ohnehin schon geringe Fehlerquote sinkt weiter“, so Meinert. Lieferverzögerungen lassen sich durch die neueste Technik nahezu ausschließen.

Auch für die Mitarbeiter ergeben sich viele Vorteile. Mit den technischen Neuerungen im Lager verringert sich die körperliche Belastung: Die moderne Fördertechnik ermöglicht es, dass die gepackten Lieferungen automatisch bis zu den Auslieferungsfahrern fortbewegt werden.

Modernste Technik

„Dem Engagement der Mitarbeiter, einer guten Planung und Organisation ist es zu verdanken, dass die Modernisierungen ohne wesentliche Serviceeinschränkungen für die Kunden umgesetzt werden können“, erklärt Meinert. Denn beim Einbau des OSR- und des LMS-Kommissionierautomaten mussten alle ganz eng zusammenrücken. So wurde beispielsweise das Lager für die Zeit des Umbaus auf die Hälfte verdichtet.

Für den Einbau des OSR wurden zudem Teile des Gebäudes entkernt. OSR steht für Order Storage & Retrieval, sinngemäß heißt das Auftragsbearbeitung, Aufbewahrung und Bereit­stellung. Für die Lieferung des Automaten im Januar war ein Durchbruch in die Wand der Lagerhalle notwendig. „Durch den OSR sind wir in der Lage, auch in Spitzenzeiten, wenn viele Aufträge gleichzeitig eintreffen, die Artikel pünktlich an die Apotheker auszuliefern“, sagt Henry Meinert. Der OSR-Automat hat eine Kapazität von 32.000 Artikeln.

Nach einer Testphase im April geht der Automat in Betrieb. Zusätzlich zum OSR wird bis Mai 2008 ein LMS-Automat installiert. Dieser „Langsam-Mittel-Schnelldreher“ hat eine Kapazität von 4.100 Artikeln und eignet sich besonders für solche, die sehr häufig nachgefragt werden. In der letzten Umbauphase von Januar bis Juli 2009 erfolgt die Modernisierung der Stationen für die manuelle Kommissionie­rung. Zudem sorgen in den Niederlassungen Bremen neue Kühl- und Opiate-Räume dafür, dass die gesetzlichen Auflagen für Kühl- und Betäubungsmittel-Artikel eingehalten und die Sortimente in diesen Bereichen erweitert werden. 

Über die ANZAG

Mit rund 2.500 Mitarbeitern, 158 Auszubildenden, zwei Auslands­beteiligungen sowie einem Umsatz von 3,7 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2007 gehört die Andreae-Noris Zahn AG zu den führenden deutschen Pharmagroßhändlern. Die ANZAG verfügt mit 24 Niederlassungen über das dichteste Auslieferungsnetz, sie unterstützt die selbstständigen Apotheken in Deutschland unter anderem mit dem Zukunftskonzept vivesco bei der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit unter sich verändernden Marktbedingungen. Die Andreae-Noris Zahn AG ist im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Die ISIN lautet DE0005047005, das Börsenkürzel „ANZ“.

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Abdruck honorarfrei / Belegexemplar erbeten

Quelle

Pressegespräch „Zukunft bauen, Erfolg sichern: ANZAG modernisiert Nieder­lassung Bremen“, Andreae-Noris Zahn AG (ANZAG), 10. April 2008, Bremen

 

Herausgeber:
Andreae-Noris Zahn AG
Solmsstraße 25
60486 Frankfurt/M
www.anzag.de

Pressekontakt Andreae-Noris Zahn AG:
Thomas Graf
Leiter Unternehmenskommunikation & Pressesprecher
T: 069 / 79 203-124
F: 069 / 79 203-429
thomas.graf@anzag.de

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